Wie macht man tolle Selfies? – DOs & DONTs

Seitdem ich mir einen Account bei Instagram eingerichtet hatte (irgendwann in 2011 – @f3vronia 😉 ), habe ich Fotos nicht mehr als Fotos gesehen. Früher waren sie für mich nur eine Beilage zu einem Buch, einem Artikel, einem Blogbeitrag oder was weiß ich. Doch auf einmal standen sie in einem ganz neuen Licht – im Vordergrund!

Es entwickelte sich ein Gefühl, als ob mit den Apps auch mehr Fotos kamen und das ist etwas Wunderbares!

Da man aber natürlich nicht jeder Zeit einen Fotografen bei sich hat, der einen im besten Winkel ablichtet, macht man das selbst – mit einem Selfie!

Doch nicht alle Selfies sind gute Selfies! Selfiemachen ist eine Kunst, eine Poesie, ein Werk – es muss gelernt werden. Natürlich macht auch jeder Meister mal Fehler, wir sind ja alle nur Menschen.

Dennoch gibt es Dinge, die jeder beim Knipsen beachten sollte:

1 Licht

DOs

– eine gute Beleuchtung von vorne oder leicht oben
– nicht zu hell oder aggressiv (es sollte warmes Licht sein)
– Tageslicht
– Tageslichtlampe

 

 

 

 

 

 

DONTs

– sehr wenig oder gar nicht beleuchtet
– schräg von der Seite beleuchtet, so dass eine Seite über-, die andere unterbeleuchtet ist
– von hinten oder von unten beleuchtet

 

 

2 Typ/Art

DOs

 

– Frontcamera* oder Selbstauslöser (habe ich erst neulich für mich entdeckt ;))

*für die aussterbenden Menschen unter euch, die keine Frontcam haben. Dies ist KEIN Hindernis! Ihr könnt mir der normalen Kamera und dem Überraschungseffekt arbeiten, da ihr vorab euer Foto nicht seht. Experimentiert einfach ein wenig herum – ich weiß, ihr schafft das 😉 

Beispiele:

DONTs

– Spiegelselfies!!! (VOR ALLEM auf dem KLO!!!)
– Webcam (die Qualität ist überhaupt nicht berauschend, der Hintergrund und vor allem der Winkel ist meist unvorteilhaft. Pluspunkte fallen mir nicht mal ein.)

3 Winkel

 

 

DOs

– leicht von oben

 

 

 

DONTs

  

– frontal
– von unten

 

4 Hintergrund

DOs

 

 

– Wand (einfarbig oder bunt ist egal – Hauptsache nicht dreckig!)
– aufgeräumter Background
– Graffiti
– schönes Gebäude
– schöne, interessante Tür
– Natur/traumhafte Aussicht/Strand (ALLES was schön ist!)

 

 

 

 

DONTs

– unaufgeräumtes Zimmer
– nicht durchdachter Hintergrund (z.B Badezimmer, Toilette etc.)
– Dreck, Matsch
– (Hunde)kacke

 

 

5 Pose

 

DOs

– Kopf leicht gesenkt, Blick nach oben (in die Kamera)
– Blick zur Seite (ohne dass der ganze Kopf gedreht wird)
– freie Hand einsetzen
– Pose vor dem Spiegel üben

 

 

 

 

 

DONTs

– stumpf nach vorne gucken
– gehobener Kopf

 

 

 

 

 

6 Fotografierender Arm

DOs

– kaum sichtbar /unauffällig

DONTs

– übertrieben sichtbar hochgestellter Arm (noch besser, wenn dieser auch noch einen hässlichen Schatten auf dem Gesicht hinterlässt)

 

7 Gesichtsausdruck

DOs

 

– entspannte Gesichtszüge
– lächeln
– lachen
– albern
– wiederum, man kann seine Schokoladenseite im Spiegel finden

 

DONTs

– verkrampfte Gesichtszüge
– ernst gucken
– gefaktes/gehässiges Lächeln
– Duckface!!

 

8 Model

DOs

– leichtes, natürliches Make Up (denkt allerdings daran, dass die Kamera so einiges frisst – in dem Fall heißt es: mehr ist mehr)
– knalliges, auffälliges Make Up
– eleganter/cooler/schöner hair style
– zusammenpassende und gutsitzende Kleidung

 

DONTs

– völlig ungeschminkt (Augenringe, Unebenheiten etc. werden in „voller Pracht“ sichtbar sein)
– schlechtes Make Up (sei es nicht zu eurem Typ passend, schlecht verblendet oder übertrieben stark)
– schlechtsitzende, unvorteilhafte, ungemütliche Kleidung
– ungezähmter Bad Hair Day

 

Alle Bilder (bis auf das Coverbild) in diesem Beitrag sind unbearbeitet. Ob man seine Selfies bearbeitet, oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Wenn ihr eure Selfies aufpeppen wollt, oder einfach nur gern kreativ seid, könnten euch ein paar Handy Apps ein super Ergebnis auf beinah professionellem Niveau liefern. Welche Apps das sind und was ihr alles machen könnt, werdet ihr im nächsten Beitrag erfahren 😉 :-* 

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